Hofkirche Köpenick (Baptisten)

Israel

Im Zusammenhang mit dem 60. Jahrestag der Gründung des Staates Israel 2008 entstand 2009 in unserer Gemeinde ein Israel-Gebetskreis. Die Teilnehmenden wollten Israel und das jüdische Volk im Gebet begleiten, nahmen Anteil an aktuellen Entwicklungen und informierten sich über jüdisches Leben. Seit 2017 gibt es diesen Kreis nicht mehr. Aber das Thema liegt einigen Leuten unserer Gemeinde immer noch stark auf dem Herzen. Dabei soll es bleiben.

Lesen Sie hier, was den Gebetskreis für Israel beschäftigte:

Unser Leitmotiv

„Das Heil kommt von den Juden“ (Johannesevangelium 4,22)

Es ist eine historische, wie auch selbstverständlich eine biblische Tatsache: Ohne die Juden hätten wir keine Patriarchen, keine Propheten, keine Apostel, keine Bibel und keinen Heiland (Retter)!

Israelkreis

Unser HERR und Retter JESUS CHRISTUS, der SOHN G-TTes, aus dem Geschlecht Davids, dem Stamm Juda, dem von G-TT (dem Schöpfer des Himmels und der Erde) auserwählten Volk. IHM verdanken wir die Vergebung unserer Schuld, sowie das ewige Leben. Die gesamte Menschheit verdankt das Wertvollste diesem Volk! Wie sollten wir denn nicht an der Seite des von G-TT so sehr geliebten jüdischen Volkes stehen, die wir durch den Glauben an JESHUA HaMASCHIACH/JESUS CHRISTUS, den (ihren!) MESSIAS errettet sind?! Durch unseren Glauben an IHN sind wir, die wilden Zweige, in den edlen Ölbaum (Israel) eingepfropft worden (vgl. Römerbrief 11,16-24), oder auch nach Epheser 2,13-22: ausgedrückt: Wir, die Nachfolger JESU aus den Heiden/Nationen sind EINS=eine Gemeinde G-TTes mit den MESSIASgläubigen aus dem jüdischen Volk geworden = G-TTes geistlicher Tempel.

Der einstige Israelkreis/Israel-Verfolgte Christen-Kreis

Motivation unseres „einstigen“ Dienstes – denn der Israelkreis, wie es ihn seit 2009 gab (ab 01.01.2016 IVC-Kreis, da die Anliegen Israel und die unserer verfolgten Glaubensgeschwister betreffend Raum fanden) existiert seit dem 01.02.2017 leider nicht mehr.

  • Es war und ist nach wie vor unserer auf der Heiligen Schrift basierender Wunsch, dass das jüdische Volk, ihren MESSIAS erkennt und an IHN glaubt, denn ihnen zuerst war ER gesandt (Matthäusevangelium 15,24, Apg. 3,26).
  • Wir lieben das von G-TT auserwählte jüdische Volk, also auch den Staat Israel und wollen, dass es in Frieden und Sicherheit leben kann. Wir wünschen der israelischen wie auch unserer deutschen Regierung Weisheit, Mut und vertrauende G-TTes/-Ehrfurcht, sowie unseren Glaubensgeschwistern im Land, unter ihnen auch viele arabische Christen!
  • Noch leben mehr Juden in der Diaspora (Zerstreuung unter die Völker in der Welt), doch G-TT möchte Seine „Kinder Israel“ sammeln und sie heimführen nach „ERETZ-ISRAEL (Bezeichnung der Heimstätte des jüdischen Volkes) und seit der Staatsgründung 1948 tut ER dies auch durch die Alliah (Rückkehr, wörtlich: hinaufziehen). Ja, sie ziehen hinauf nach ZION (Bezeichnung u. a. für Jerusalem).
  • Personen und Nationen werden von G-TT danach beurteilt, wie sie sich Israel gegenüber verhalten (vgl. 1. Mose 12,3) – also auch unser Volk und unsere Regierung!
  • Wir wollen, dass die Gemeinde JESU – unsere Ortsgemeinde, sowie die nationale und die weltweite, dieses Volk liebt, weil es von G-TT geliebt ist und wir IHM alles(!) verdanken. Wir Christen gehören an die Seite Israels! Für dies alles und mehr wollen wir auch weiterhin zum G-TT Abrahams, Isaaks u. Jakobs ( =Israels: vgl. 1. Mose 32, 29; 35, 10) beten, DER, durch den uns geschenkten Glauben an SEINEN SOHN JESUS CHRISTUS, auch unser G-TT geworden ist.

 Welche Themen beschäftigten uns ?

„Israel u. die islamische Welt“ – „Der Sabbat“ – „Unser Glaube und die Thora“ – „Wem gehört das Land Israel?“ – „Die Schuld der Christenheit am Volk der Juden“ – „Die Synagoge“ – „Chanukka“ – „Jom Kippur“ – „Wasser(-Not!) in Israel – Filmbeiträge u. v. m. Als Gruppe oder auch als Einzelne besuchten wir auch GOTTesdienste der Jüdisch- Messianischen- Gemeinde“Beit Schomer Israel“in Berlin, Israelveranstaltungen in anderen Berliner Gemeinden (z.B. „Berliner Israeltage“, Israelgebetskonferenzen, „Gemeinde und Israel“-Kongress (2006 u. 2013), „Jüdisch Messianische Israelkonferenz“ etc.)

Wir haben noch viele Pläne und Themen, die unbedingt „dran“ sind. Ein großes Anliegen und unser Herzenswunsch ist es, den Grundkurs „Warum Israel?„durchführen zu können, was bisher nur in unserer, sowie einer anderen Kleingruppe unserer Gemeinde der Fall war. In Anbetracht des riesengroßen Mangels an Wissen auf diesem Sachgebiet kann dieser Kurs nur ein Segen sein.

Unsere einstige Entstehungsgeschichte

2008 feierte der Staat Israel seinen 60.Geburtstag. Allein die Tatsache der Existenz einer „Heimstätte des jüdischen Volkes“, ja vielmehr, dass es dieses Volk nach über 2000 Jahren in der Diaspora überhaupt noch gibt, das ist ein Wunder an sich und- wer es so sehen kann- der GOTTesbeweis schlechthin, wiewohl es dieser unzählige gibt.

Kurzum, dieses Jubiläums sollte auch in unserer Gemeinde in Form eines speziellen „Israel-Sonntags“ gedacht werden. Dies vorzubereiten wurde den bis dato als Israelfreunde bekannten Mitgliedern unserer Gemeinde anvertraut. Wir waren anfangs 8 Geschwister, die wir uns über mehrere Monate im voraus zu Gebet u. Planung trafen. Die Vorbereitung beinhaltete Werbung, Dekoration, Essen und natürlich die Gestaltung des GOTTesdienstes mit Predigt u. Lobpreis. Es gelang uns, den Messianischen Rabbi(=Pastor) und Leiter des „Jüdisch Messianischen Zentrums Berlin“ zum Dienst am Wort zu gewinnen, sowie auch das Lobpreisteam seiner Gemeinde. Im Vorfeld besuchten einige von uns einen der GOTTesdienste unserer jüdischen CHRISTUS- bzw. MESSIASgläubigen Geschwister, was für uns alle eine sehr segensreiche Erfahrung war.

In einem der ersten Vorbereitungstreffen kamen wir überein, dass unsere Zusammenkünfte in Form einer intensiveren Arbeit fortgeführt werden sollten. Wir trafen uns ca. dreimal in mehr oder weniger unregelmäßigen Abständen, bis wir dann im Mai 2009 endlich „Nägel mit Köpfen“ machten und beschlossen, uns monatlich als Gebetskreis zu treffen. Im Gemeindebrief stellten wir uns im Juli 2009 offiziell als „Israelgebetskreis“ vor. Um Israels bzw. Jerusalems willen wollen wir dem HERRn keine Ruhe lassen, denn wir sehen uns von GOTT als „Wächter auf die Mauern Jerusalems“ (hier in Berlin-Köpenick) gestellt (vgl. Jesaja 62, 1.6.7). Das ist uns Auftrag und Ehre zugleich.

In 2018 wird der Staat Israel 70. In welchem Rahmen wir das als „Hofkirche-Köpenick“ berücksichtigen werden, darüber wird zu gegebener Zeit auf der Homepage informiert.

Allen, die diese Seite besucht haben ein herzliches SCHALOM und G-TTes Segen.


Zum Weiterlesen eine Handreichung unseres Bundes zum Verhältnis von Juden und Christen